Nur starke Marken können dem Einzelhandel widerstehen

ZDF WISO und die Krombacher Brauerei legen den Finger in die Wunde „WKZ“
– über Handelsentscheidungen zum Nachteil für den Verbraucher.

Jeder wusste es, jeder weiß es. Werbekostenzuschüsse (WKZ) sind „aggressive“ marktpolitische „Waffen“, um den Platz in den Supermarkt Regalen.
(siehe Christian Köhler vom Markenverband über die vielfältigen Methoden des Handels in WISO)

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1761994/Werbekostenzuschuss-fuer-Supermarktregale

Wer den oft nicht nachvollziehbaren merkantilen Forderungen des Handels nicht willfährig entspricht, fliegt raus.
Keiner, oder nur wenige im Handel, denken dabei an die Konsequenz für den Verbraucher.
Diese „bösen“ Konsequenzen einer allzu einseitigen Preis- und Kostenaggressivität merkt man jetzt.
Unter dem Deckargument „das läuft einfach nicht – wir haben davon zu wenig verkauft“, wird eine der größten Biermarken einfach ausgelistet, weil die WKZ-Verhandlungen nicht zu einer Einigung führten.

Das Verfahren der Einzelhändler beginnt Charakterzüge einer planwirtschaftlichen Verhaltensweise anzunehmen!
Starke Marke wehren sich, viele „schwächere“ Unternehmen und Marken schweigen,
zahlen oder gehen unter – alles zum Nachteil der Verbraucher.

Deutsche Einzelhändler haben ihren Umsatz im September kräftig gesteigert, meldet das Handelsblatt am 1. November 2012.
Könnte es aber sein, dass gerade die aggressiven „Preiskriege“ zu weniger Margen, weniger Investitionen und damit aber auch zu weniger Differenzierung der unterschiedlichen Produktleistungen führen? Eine Warnung gegen den „Immer-billiger-werden-Trend“.

http://www.designforbusiness.de/pressedownload/akv_kein_lust_kauf.pdf

Lasst uns alles tun, um Marken stark zu machen.
Vielen Dank an Krombacher!

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